RESEARCH ARTS
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KOOPERIEREN - um partizipative Prozesse zwischen den "ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen" und
den "ExpertInnen des Alltags" kreativ zu gestalten. Was kann die Research Arts für eine Transformation zu
einer global nachhaltig handelnden Gesellschaft beitragen? Wie können wir zusammenarbeiten?

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»Komplexe Systeme in Un/Balance: Nach welchen Daten sollen wir suchen ? Wie können pulsierende Wissensgemeinschaften gebildet werden? Teil 1«
Ramon Sangüesa, Stella Veciana, Paz Tornero, Dino Karabeg, Sasha Rudan, Sinisa Rudan

Das Sammeln von Daten, um das Gleichgewicht / Ungleichgewicht von komplexen ökologischen, sozioökonomischen und kulturellen Systemen zu erforschen, schafft neue politische und methodische Fragen. Die Auswahl der Daten ist ein Spiegelbild der kulturellen und kognitiven, mehr oder wenigen bewußten Befangenheit der Datensammler. Es ist ein Prozess der Konsens innerhalb einer Community of Practice, die eine Beschreibung und eine Begründung der Datenwahl zu entwickeln versucht, die ihrer Ansicht nach gesammelt werden müssen. Warum eine Datentypologie und die andere nicht? Innerhalb welchen akzeptablen Wertebereiche? Welche Daten sollten quantifiziert werden? Welche Daten können als qualitative bzw. lingüistische Daten erhalten bleiben? Wie können quantitative sowie sprachliche Datenbeschreibung kombiniert werden, dass die automatisierten algorithmischen Entdeckungen der Daten angewendet werden können, z.B. in der Darstellung von komplexen ökologischen, sozioökonomischen und/oder kulturellen Systemen? Wie sind die Dissonanzen zu lösen, die aus der Diversität der Weltanschauungen und der voreingenommenen Auswahl der Daten zum Ausdruck kommt?
Das Projekt entwickelt einen transdisziplinären experimentellen Prozess und Forschungsmethode, die es vermag "geeignete Daten" für komplexe ökologische/kulturelle Probleme zu extrahieren. mehr (English)

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»Boundary Objects von der künstlerischen Perspective: Strange Objects als eine kritische Annäherung zu transdisziplinären Projekten«
Ramon Sangüesa

Transdisciplinäre Projekte, die die Kunst mit anderen Disziplinen verbinden, haben mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, die einer Vielzahl von Kooperationen gemeinsam sind. Es gibt zahlreiche Erkenntnisse, Leitlinien und Grundsätze jahrelanger Kooperationen und Zusammenarbeit in Forschungbereichen wie die Systemwissenschaft, Gruppendynamik, Netzwerk-Wissenschaften, Komplexität, Innovation, Design, Management, Wissensmanagement, Organisationsdesign und Organisations Ästhetik entstehen. Es gibt genügend Beweise und Hinweise, die über die durchaus schwierige Aufgabe, gemeinsam das Unerforschte zu erkunden... mehr (English)

PARTICIPATIVE GOVERNANCE

Participative Governance

»Anthropocene Campus«.
Stella Veciana

Die transdisziplinäre Forschungspraxis bringt methodischen Herausforderungen mit sich. Aber es fehlt an Räumen gemeinsamer Nutzung, an Shared Spaces, um neue Methoden der Integration zu diskutieren. insbesondere Methoden, die akademische und praktische Kenntnisse zu integrieren sind von grundlegender Bedeutung. Neben den Herausforderungen, die aus der transdisziplinären Praxis selbst kommen, gibt es auch die institutionellen: eine partizipative Governance für entsprechende Forschungsrahmen, Forschungsagenden, Förderprogramme und Curricula. Während der Anthropozän Campus wurden wissenschaftliche wie künstlerische Methoden vorgestellt und diskutiert, die dazu beigetragen haben einen transdisziplinären "Work in Progress" Anthropozän Curriculum anzustossen. mehr (English)




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»Mobile festivals«.
Philip Baharlou, Nikolai Huckle, Yannik Leusch, David Nacke, Luca Weege

Wie können wir in unserer Stadt "das Gute Leben" miteinander teilen? Die Studentengruppe erforschte und kartographierte präzise die vielen ungenutzten Sportanlagen und öffentlichen Parks Lüneburgs'. Diese Befunde wurden durch die direkte Beobachtungen während ihrer Dérive erkundet und mit einer unterhaltsamen Video-Präsentation dokumentiert bzw. nationalen Statistiken über Sportanlagen gegenübergestellt, sowie der geringen Unterstützung lokaler Künstler und Musiker. Die Präsentation gibt Einblicke in das Forschungsproblem und einen urbanen Transition Ansatz der die ungenutzten Stadtflächen als Gemeingut für eine Gutes Leben versteht. Durch die geplanten mobilen Mini-Festivals sollen die "verlorenen Räume" Lüneburgs' wiederbelebt werden. mehr

Dieser Beitrag entstand aus dem Seminar "GoodLife_RealLAB – Connecting Potatoes, DJ-Practice, and Transition Research", das im WS / 2013-14 an der Leuphana Universität stattfand.

»Time sharing.« Maximilian Buhr, Katharina Domsch, Joana Klemz, Sarah Schmidt, Jennie Schüttler, Franziska Trenkler, Katharina vom Dahl
Wie finden wir einen Weg aus dem Konsumzwang? Wie könnten wir unsere Zeit gemeinsam anders verbringen als endlos weiter zu konsumieren? Während ihres Dérives' durch Lüneburg, dokumentiert die Studentengruppe umfangreiches Befundmaterial aus der direkten Beobachtung und Interviews zum Lüneburger Konsumverhalten. Diese sind in einem kurzen Video-Präsentation zusammengefasst und mit performativen Elementen wie Text Banner kombiniert, die ihre Schlussfolgerungen bekräftigen. Ihre Arbeit beinhaltet auch künstlerische Interventionen in der Stadt, als Methode zur Untersuchung und Analyse der Stadt, sowie zur Entwicklung und Erprobung einer Problemlösung, hinsichtlich eines Weges aus dem Konsumismus durch ein Gutes Leben. Die erwarteten sozialen Auswirkungen betreffen eine Veränderung im Bewusstsein und im miteinander Zusammenleben. mehr

Dieser Beitrag entstand aus dem Seminar "GoodLife_RealLAB – Connecting Potatoes, DJ-Practice, and Transition Research", das im SS 2014 an der Leuphana Universität stattfand.


Klangsport


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»K L A N G S P O R T. Transdisziplinäre Forschungsansätze einer akustisch-performativen Entdeckungsreise durch den (Hallen)Sport.«. Marina Sahnwaldt

Ausgangspunkt dieser Reise ist ein Ort an dem Sport und Bewegung stattfindet: die Geräuschkulisse des (Hallen)Sports. Die Synergien, die aus der Verbindung von Sport und Musik hervorgehen, weisen vielfältige transdisziplinäre Forschungsansätze und Anwendungsgebiete auf. Die verschiedenen Etappen dieser Expedition entfalten ein spannungsreiches Experimentierfeld und einen weiten Gestaltungsraum, sowohl im praktisch-künstlerischen als auch im theoretischen Diskurs. Die Ergebnisse der Reise etablieren ein neues Format, den KLANGSPORT. mehr

Dieser Beitrag entstand aus dem Seminar "Research arts - Forschung an der Schnittstelle Kunst, Wissenschaft und Technologie", das im WS / 2013-14 an der Leuphana Universität stattfand.


»Kunst und Wissenschaft. Wo Felder kollidieren - Scienceville, Santral und die Hybrid Plattform.« Annika Hintz

Das Zusammenspiel von Kunst und Wissenschaft hat vor allem seit den vergangenen zehn Jahren Konjunktur: verstärkt sind seither inter- und transdisziplinäre Projekte, Tagungen, Seminare und Vorlesungen, sowie Publikationen zu verzeichnen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die gemeinhin als disparat wahrgenommenen Disziplinen genauer zu beleuchten, ihre Wechselwirkungen und Konvergenzen aufzuzeigen. Kunst und Wissenschaft "kollidieren" in vielfälltigen Projekten, die über den universitären Rahmen hinauswirken. Eine Auswahl von gegenwärtigen Orten der Zusammenarbeit von Kunst und Wissenschaft diskutiert, die zur Teilnahme anregen. mehr

Dieser Beitrag entstand aus dem Seminar "Research arts - Forschung an der Schnittstelle Kunst, Wissenschaft und Technologie", das im WS / 2013-14 an der Leuphana Universität stattfand.

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»KIBLIX – CELEBRATE TOMORROW! Die Geschichte des KIBLIX Art Science Technology Festival«. Dejan Pestotnik.
Seit 2002 arbeitet die »Association for Culture and Education (ACE) KIBLA« in Maribor, Slowenien daran, die international technisch orientierte »Open-Code-Event-Plattform KIBLIX« in eine Domäne von Kunst & Wissenschaft & Technologie zu verwandeln. Fokus sind Bildung, hands-on creation, Zusammenarbeit und Wissensaustausch. mehr

»Reflexionen über die MRFU-KIBLIX2013 Kooperation«. Tanja Grosman.
Das »Kiblix Festival« 2012 stand im grosszügigen Rahmen und im Kontext der komplexen Fragestellungen der Europäischen Kulturhauptstadt Maribor. Wie könnte Kiblix 2013 darüber hinaus gehen? Wie konnte der neuesten Stand vermittelt bzw. prozessoffene »Workshopology« Konzepte entwickelt werden
? Im Zusammenschluss der Kräfte mit der MRFU (eng.: International Festival of Computor Arts IFCA) wurde die Lösung gefunden.mehr

»Von RAABLAB online Anwendungen zu lokalen offline Kooperationen: die interdisziplinären REVALUING MEMORY Workshops«. Stella Veciana and Dan Norton.
In einer Reihe von REVALUING MEMORY Workshops erforschen Künstler und Wissenschaftler interaktive Techniken der »connected art«. Während des »Kiblix Festivals« wurden anhand von Objekten, die die jeweilige Forschungspraxis der Teilnehmer repräsentierten, und mit Hilfe spielerischer Methoden aus der DJ-Praxis wurde ein lokales Kooperationsprojekt entwickelt: von der object art zur connected art. (English) mehr

»KARTOFFELKONZERT AUF PIEZO-BEEPER. Eine Reflektion zur künstlerischen Praxis.« Tomaž Grušovnik. (English) mehr

»Das Textbild ERANOS DIALOG.« Christiane ten Hoevel und Stella Veciana.

Der Beitrag stellt den ERANOS DIALOG als eine Dialogform vor, die für die Entwicklung inter/transdisziplinärer Projekte anregend sein kann. Eranos war im antiken Griechenland ursprünglich ein Freundschaftsmahl, zu dem jeder Eingeladene etwas beisteuerte. In übertragener Bedeutung ist ein Eranos ein geistiges Fest, zu dem die Eingeladenen Eigenes mitbringen zum Beispiel eine Rede, ein Lied, eine Zeichnung, einen Beitrag welcher Art auch immer, oder auch die Offenheit, beim gemeinsamen Gespräch in der Runde schöpferisch zu improvisieren. Aus dem gemeinsamen geistigen Bestreben des Eranos heraus, entwickelten Christiane ten Hoevel und Stella Veciana miteinander ein experimentelles »Textbild«.

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S&T

»Neue Inhalte und Formen der Wissenschaftskommunikation: Das Science&Theatre-Projekt«. Prof. Regine Hengge.
Science&Theatre
ist ein transdisziplinäres Projekt an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Kunst. Projektpartner sind die Mikro-biologin Prof. Regine Hengge vom Institut für Biologie der Freien Universität Berlin sowie der Theaterregisseur und künstlerische Leiter des English Theatre Berlin, Günther Grosser. Science&Theatre führt Nachwuchswissenschaftler/innen in die sozialen und ethischen Aspekte der Wissenschaft ein, bereitet sie auf ihre zukünftigen Aufgaben auch als Wissenschafts-kommunikatoren vor, nützt die Theaterbühne als ein neuartiges Forum für Wissenschafts-kommunikation und erschließt im Rahmen von Science Plays neue und aktuelle Inhalte für das zeitgenössische Theater auch in Deutschland. Science&Theatre versteht sich als soziales Labor, in dem auch die Bedingungen und Chancen für Kreativität und Kommunikation in einem langfristig angelegten transdiziplinären Projekt untersucht werden.
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»Lowtech« versus »Hightech« Kooperationen: die politisch geladenen Kartoffeln des Víctor Grippo und das umstrittene BMW-Guggenheim Lab in Berlin. Stella Veciana.
In den Siebziger Jahren entwickelte der argentinische Chemiker und Künstler Victor Grippo eine Reihe von »Lowtech-Experimente« mit Kartoffeln als Energiepflanze. Mit der Wahl der Kartoffel hinterfragt er die unterliegenden sozialen, politischen, historischen und wissenschaftlich-technologischen Kontexte dieser Energieexperimente. Heute sind seine aufgeworfenen Fragestellungen und »Lowtech-Modelle« nach wie vor relevant, gerade vor dem Hintergrund der Frage wie die Zusammenarbeit in der internationalen Forschungskooperation mit Schwellen- und Entwicklungsländern aussehen sollte.
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