RESEARCH ARTS
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Die Plattform RESEARCH ARTS sammelt und diskutiert neue Forschungsansätze und -modelle, die Künstler, Wissenschaftler, Ingenieure und interessierte Wissenschafts-bürger zusammen entwickeln. Das e-Journal publiziert aktuelle Themen und Projekte* dieser Forschungsgemeinschaft. Ziel ist es zu einer eine Forschungsagenda in diesem Bereich beizutragen, die zu einer nachhaltigeren und gerechteren Gesellschaft beiträgt.

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Amparo Sard - Haptic NFT Presentation

 

 

Amparo Sard präsentiert auf der ARCO Kunstmesse das erste "haptische NFT"

Die Künstlerin Amparo Sard schafft mit Hilfe der Technologie haptischer und holografischer 3D-Simulatoren, ein taktil wahrnehmbares virtuelles Selbstporträt. Durch ein kurbelartiges Dispositiv kann die Hand des Benutzers, die Dichte und Form der Skulptur erspüren. Subtile Vibrationen simulieren das Gefühl, die virtuelle Büste der Künstlerin zu durchbohren. Diese Art von Simulatoren werden normalerweise im Zahnmedizin-unterricht verwendet, um manuelle Geschicklichkeit zu trainieren.

Mit diesem ersten kryptografisch codierten taktilem NFT Kunstwerk (Non-Fungible Token), schafft Sard ein neues künstlerisches Forschungsfeld sensorisch-virtueller Umgebungen.
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I International Art Week - ADEMA

Die ADEMA University School in Palma de Mallorca ist ein der UIB (Universitat de les Illes Balears) angeschlossenes Zentrum, dass ab September 2022 einen eigenen Abschluss in Bildender Kunst anbieten wird. Die nationale Akkreditierungsagentur (ANECA) gab erst kürzlich grünes Licht für den neuen Abschluss.

Bereits im März 2022 feierte ADEMA ihre "I International ART-Week", mit dem Ziel schon in ihrer Gründungsphase aktive Netzwerke mit verschiedenen europäischen Universitäten und schöpferische Synergien unter Künstler aller Gattungen zu schaffen. Sehr erfreut zeigten sich die Veranstalter über den grossen Anklang der Vorträge und Workshops bei den teilnehmenden Studenten, Professoren, Künstler, Galeristen und Fachleute der Branche.


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ADEMA I Art Week 2022

 

 



 

 


Meine Kunst wirkt auf die Gesellschaft wie...

"Meine Kunst wirkt auf die Gesellscahft wie... eine Pflanze- sie zieht ihre Kraft aus dem Dunklen, Verborgenem, und orientiert sich nach dem Licht." (Alexandra Seel)

Der Kurzfilm zeigt verschiedene Künstler und ihre künstlerische Form bzw. Strategie auf die Gesellschaft zu wirken. Dafür verwenden sie Worte und Objekte. Ihr methaphorischer Gebrauch der Objekte wekt unsere Imagination.

Auf diese sensitive und poetische Art und Weise verweist der Kurzfilm auf die Potentiale und Herausforderungen der Kunst, die sich darauf eingelassen hat zu einer systemischen sozialen Transformation beizutragen.



 

 



Leben in zukunftsfähigen Dörfern – Ökodörfer als Katalysatoren nachhaltiger ländlicher Entwicklung

Seit über 20 Jahren unterstützt das globale Ökodorf Netzwerk GEN eine nachhaltige Regional- und Dorfentwicklung. Das Projekt zielt darauf ab, die weltweit gesammelten Methoden und Bildungsformate in partnerschaftlichen Dorf-Kooperationen (in Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt) über ein innovatives ganzheitliches Vorgehen verfügbar zu machen und darüber hinaus weitere ländliche Gemeinden anzuregen und zu ermutigen.

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Schwarzmarkt_Halle_PerspektiveLand

 

 

„Wie vom Land sprechen?“ - Thema des "Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen"

Am 19. September 2018 hat der "Schwarzmarkt für nützliches Wissen und nicht-Wissen" den TRAFO-Ideenkongress der Kulturstiftung des Bundes in Halle eröffnet. Der Schwarzmarkt wurde von der Künstlerin Hannah Hurtziggeschaffen als "ein Schau- und Produktionsraum, in dem erzählerische Formate der Wissensvermittlung verhandelt werden".

In einer "lebendigen "Archiv-Installation", können Besucher 30-minütige Einzelsitzungen mit Expert*innen buchen oder sich per Kopfhörer über das Schwarzmarktradio einzelnen Gesprächen zuschalten. In diesem Schwarzmarkt haben 60 Expert*innen ihr Wissen, ihre zukunftsweisende Projekte und ihre Erzählungen zum Thema "Perspektive Land" angeboten.

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"Von Datenbanken zu Lebensgeschichten"

Der Kurzfilm „Von Datenbanken zu Lebensgeschichten“ erforscht und dokumentiert beispielhaft anhand von drei leitfadengeführten Interviews die persönlichen Erlebnisse und historischen Familienschicksale, die sich in Raubgut Datenbanken hinter sorgfälltig erfassten Provenienzdaten verbergen.

Der Film entstand im Rahmen der Ausstellung „Public Library “, die in der Amerika-Gedenkbibliothek Berlin stattfand. Seit 2002 ermöglicht die akribische Recherche von Raubbüchern der Bibliothek die kontinuierliche Rückgabe der Bücher. Wie erfolgt ein solcher Restitutionsprozess? Welche Gefühle kommen bei den Erben hoch, wenn sie ein Buch von einem verstorbenen Verwandten in den Händen halten? Der Kurzfilm reflektiert über die Auswirkungen der Restitution der Bücher auf die Erben und ihr Umfeld. Er ist ein Zeugnis gesellschaftlicher Transformation und sozialem Gedächtnis.
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Die VIER FORSCHUNGS- und HANDLUNGSFELDER der RESEARCH ARTS:

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das Forschen - darüber, wie wir leben wollen und wie wir zusammen leben wollen. Wir leben in einer Welt in der die Wissenschaft immer mehr Einfluss auf öffentliche Meinung und politische Entscheidungen nimmt. Was können künstlerisch-wissenschaftliche Ansätze zu nachhaltigen Fragestellungen und Handlungsfeldern beitragen? Zu den Inhalten >>

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das Übersetzen - zwischen den vielfältigen Sprachen der Wissenschaft, der Wahrnehmung von Realität, und den Wertevorstellungen bzw. Gedächtnisformen. Wie können wir uns verständigen? Wie können wir unser sich immer weiter entwickelndes Wissen übersetzen, vergleichen, kommunizieren und archivieren? Welche Herangehensweisen und Handlungsfelder helfen uns Brücken der Verständigung zu schlagen? Zu den Inhalten >>

ra-eyes

das Hinterfragen - der Welt in der wir leben und die wir mitgestalten wollen. Wie kann sich die Wissenschaft oder die Kunst als Gesellschaftssystem selbst beobachten? Wie können wir unsere eigenen Forschungsfragen, Arbeitsmethoden und Wirkungsfelder überprüfen?
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sozconstr

das Kooperieren - um partizipative Prozesse zwischen den "ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen" und den "ExpertInnen des Alltags" kreativ zu gestalten. Was kann die Research Arts für eine Transformation zu einer global nachhaltig handelnden Gesellschaft beitragen? Wie können wir zusammenarbeiten?
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* Alle Urheberrechte der Bilder in den Artikeln liegen bei den jeweiligen Fotografen, die neben dem Bild genannt werden.

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